Das Wetter in Lichtenberg war fast hervorragend. Bis auf ein paar kleinere Nieselregen am Sonntag blieb es trocken. Etwa 50 Kilometer Luftlinie entfernt fand zeitgleich ein Wettkampf der Enduro DM statt, bei dem die Bedingungen nicht so toll waren. Dort schüttete es ordentlich und als sei das nicht schon schlimm genug, verletzte ein Blitzschlag mehrere Fahrer und Helfer. Dem Supermoto Volk gegenüber trat Petrus da also durchaus wohlgesonnen gegenüber.
Der Erzgebirgsring ist eine schmale Bahn, auf der die herkömmliche Startaufstellung keinen Platz findet. Daher ist man dort gezwungen im vier-drei Modus zu agieren. Die erste, dritte und fünfte Startreihe hat vier Startplätze und die Reihen dazwischen nur jeweils drei. Doch eine weitere Eigenheit macht den Erzgebirgsring besonders. Hier steht man in der Regel lieber auf Startposition fünf, als auf der vierten. Der Grund dafür ist die eigentümliche Bergauf-Kurvenkombination, welche die Fahrer direkt nach dem Start erwartet. Um diese flink zu durchfahren, ist es besser innen, ein paar Meter weiter hinten, auf fünf zu stehen, als ganz außen den vierten Platz zu haben.
Um ehrlich zu sein, hatten wir es doch alle schon erwartet. Mauno Hermunen, der vergangenes Jahr noch in Dresden lebte und Lichtenberg somit schon unzählige Male unter die Räder genommen hatte, war deutlicher Favorit auf dem Erzgebirgsring. Doch er hatte es trotzdem drauf, alle Anwesenden einmal mehr in Staunen zu versetzen. Zu Beginn des Zeittrainings legte er seine erste fliegende Runde auf den Asphalt und in dieser pulverisierte die von Herrmann zuvor gefahrene S2-Bestzeit um acht Zehntel Sekunden. Er flog danach direkt weiter und donnerte noch zwei Zehntel drauf, bevor er wieder in die Box fuhr. Insgesamt war das Zeittraining vom Zweikampf zwischen Pavel Kejmar und Petr Vorlicek geprägt, welchen der Supermoto Neuling Kejmar für sich entschied. Auf Rang vier folgte der Österreicher Hannes Maier, der in seiner vorletzten Runde gleich drei Plätze auf einmal gutmachte. Markus Class, Markus Volz und Jürgen Künzel standen in der zweiten Startreihe.
Den Holeshot zum ersten Rennen machte Hermunen, gefolgt von Pavel Kejmar und Markus Class. Startplatz fünf war bei den Fahrern fast ebenso beliebt wie der dritte Platz aus Reihe eins. Dadurch, dass der erste Knick direkt nach dem Start rechts den Berg hoch geht, ist die fünfte Startposition nämlich gar nicht so schlecht als Ausgangsposition. Wenn man seinem Vordermann, dem Erstplatzierten, gut hinterherkommt, hat man eine sehr gute Chance in der folgenden Linkskurve am Dritten vorbei zu kommen. So geschehen beim Start der S1. Vorlicek war sicherlich nicht schlecht weggekommen, aber wie schon geschildert, machte Class auf der Innenbahn einiges an Metern gut und lag somit von Anfang an vor Vorlicek. Ein tolles Vierergrüppchen an der Spitze, doch auch dahinter war eine gute Truppe vertreten. Markus Volz, Hannes Maier, Marcel Götz und Jürgen Künzel sortierten sich in der ersten Runde hinter die Spitze. Doch schon in der zweiten Runde sah sich Künzel gezwungen nachzulegen und zog eingangs Offroad an Götz vorbei. An der Spitze passierte im ersten Drittel des Rennens erst einmal wenig, abgesehen von der Tatsache, dass Hermunen Runde um Runde fast eine Sekunde schneller fuhr als der Rest.
Darum war es nur gut, dass Künzel für Unterhaltung sorgte und Maier kassierte. Der Österreicher wehrte sich zwar ein paar Runden lang, es gelang ihm aber kein Konter. Wenig später war dann Götz dran für Show zu sorgen. Bei der Anfahrt zum Offroad überbremste der Schweizer das Vorderrad und rutschte weg. "Ich bin wohl ein bisschen zu stark in die Bremse und als das Vorderrad erst mal am Rutschen war, konnte ich den Sturz nicht mehr verhindern." Zu seiner Verteidigung muss man jedoch dazusagen, dass es zu diesem Zeitpunkt zu nieseln begonnen hatte. Nichts Dramatisches, aber ausreichend, um beim Anbremsen in Schräglage für scheußliche Überraschungen zu sorgen. Nur um es noch einmal zu erwähnen, Hermunen war schon weit voraus.
Die Suzuki-Dreiertruppe im Kampf um Platz zwei war indessen noch immer in alter Reihenfolge. Nur gesellte sich nun Volz dazu. Der hatte sich deutlich von Künzel absetzen können und hing nun Vorlicek im Heck. Gegen Mitte des Rennens wurde es Class dann endlich zu bunt. Er wusste, dass er schneller kann als Kejmar und zugeschaut hatte er diesem nun auch schon lange genug. Also tat Class das einzig Wahre und fing an den Tschechen zu attackieren. Entlang der Kolbenfresser-Kurve (die 180°-Kurve kurz vor der Boxengasse), zeigte er Kejmar immer wieder das Vorderrad. Doch nicht nur da, sondern auch an drei weiteren Stellen musste Kejmar immer wieder die Tür zuschlagen, da Class deutlich schneller konnte. Davon ließ sich Markus Volz offensichtlich anspornen. Drei Runden vor Schluss fasste er sich ein Herz und segelte im Offroad an Vorlicek vorbei auf Position vier. Kurz vor Schluss verlieh Class seinen rundenlangen Drohungen endlich Nachdruck. In der vorletzten Runde war es dann soweit. Class zog im Kolbenfresser außen an Keimar vorbei und wurde so doch noch Zweiter. Volz ergatterte den vierten Rang und Vorlicek wurde Fünfter.
Die größte Ungewissheit die Hermunen nach dem Rennen plagte, war wohl die verpasste Show: "Weißt du, warum ich nicht noch ‚ne Ehrenrunde für meine Wheelies fahren durfte? Ist doch stinklangweilig so!"
Vor dem zweiten Lauf gab Petr Vorlicek ein eindeutiges Statement ab: "Natürlich will ich Pavel schlagen, aber ich hatte am Anfang des Jahres einen Schlüsselbeinbruch bei der EM, dann der Crash in Stendal, da ist mein oberstes Ziel in diesem Rennen, dass ich nicht noch einen Unfall habe und es ordentlich beende." Soweit der Plan des dreifachen Deutschen Meisters, doch wie sehr wird er sich an seine eigenen Vorgaben halten?
Nach dem Start war Hermunen wieder vorne, Kejmar dahinter und wie im ersten Rennen, musste Vorlicek am Bergaufstück seine Chance auf die dritte Position an Class abtreten. Volz folgte direkt hinter den Suzukis, während Hannes Maier den Holländer Maik Voorwinden und Jürgen Künzel hinter sich hielt – so ging es durch die erste Runde. Noch kurz bevor diese beendet war, hatte Künzel Maik Voorwinden schon kassiert und machte sich erneut auf, um Maier den achten Platz streitig zu machen.
Nach vier Runden hatten sich schon deutliche Grüppchen gebildet. Hermunen an aller erster Front, dahinter bauschte sich zwischen Kejmar, Class, Vorlicek und Volz der Kampf um den zweiten Platz auf, während Künzel schon an Maier vorbei war. Class ergriff dann in der fünften Runde die Initiative und setzte bei Kejmar zum Überholmanöver an. Wieder an alter Stelle, doch der Tscheche hatte dazu gelernt. Er zwang Class dazu, einen ganz weiten Bogen zu fahren, um selbst zur Boxengasse hin wieder den Vorteil zu haben und blieb vorerst auf Rang zwei. Als die Piloten aus dem Offroad zurückkamen, hatte Kejmar aber offensichtlich ein Problem. Ein Plattfuß machte seine Mühen zu nichte. Er musste Class und Vorlicek binnen zweier Kurven ziehen lassen und fuhr daraufhin direkt zurück ins Fahrerlager. Künzel war schon an Volz dran, legte ihn sich zurecht und ging am Kolbenfresser innen an ihm vorbei. Das alles passierte innerhalb einer halben Runde! Nun war Class auf Rang zwei, Vorlicek Dritter, Künzel Vierter, Volz lag auf Platz fünf und Maier war Sechster – aber nicht mehr lange. Zwei Runden später stürzte Maier am Bergaufstück nach der Startlinie und purzelte so vorerst aus der Top Ten. Am Ende belegte der Österreicher aber trotzdem noch den neunten Rang.
Zurück zu Vorliceks Aussage vor dem Rennen. Von wegen das Rennen sicher nach Hause fahren! Kaum hatte ihn das Podestfieber gepackt, schien ihm der dritte Platz schon nicht mehr zu genügen. Vorlicek ließ bis zum letzten Meter des Rennens nicht von Class ab. Im Gegensatz zum ersten Lauf, als Class wahrlich der Jäger war und Kejmar vor sich her scheuchte, war er jetzt plötzlich der Gejagte. Doch Vorlicek kam nicht vorbei. Ganz im Gegensatz zu Volz. Der revanchierte sich für Künzels Überholmanöver und übernahm im Offroad dessen vierte Position.
Hermunen, Class und Vorlicek gaben ein hübsches Podium ab und feierten ihren Erfolg ausgelassen.
Im Zeittraining der S2 hatte Michi Herrmann – nicht ganz unerwartet – die Nase vorn. Gleich dahinter konnte sich Jan Deitenbach platzieren, der damit sein bisher bestes Zeitergebnis in der S2 einfuhr und sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podiumsplatz machen konnte, gefolgt von Nico Joannidis und Dirk Spaniol.
Etwas mehr erhofft hatte sich nach seinem Überraschungserfolg in Stendal wohl Jochen Jasinski, der mit seinem Zweitakter die fünfte Startposition vor Lukas Wolf sicherte, welcher wegen einer Schulterverletzung aus vergangener Saison für Stendal von seinem Arzt noch keine Freigabe hatte und deshalb am ersten Renntag nicht dabei sein konnte.
Beide Starts steckte sich Michi Herrmann in die Tasche, jeweils hartnäckig verfolgt von Nico Joannidis, der sich mit einem zweiten Platz offensichtlich nicht zufrieden geben mochte. Gleiches lässt sich von Jan Deitenbach behaupten, der sich nach den Starts auf dem vierten Platz hinter seinem Teamchef Dirk Spaniol wieder fand, dort aber nicht zu bleiben gedachte. Während Herrmann seine Spitzenposition gegen den drängelnden Joannidis verteidigen musste, zugleich aber während der Rennverläufe einen komfortablen Abstand herausfahren konnte, hatte Spaniol alle Hände voll zu tun, den immer wieder angreifenden Deitenbach abzuwehren. Trotzdem gelang es dem ehrgeizigen Iserlohner in beiden Rennen nicht, sich die begehrte dritte Position zu sichern.
Einen unglücklichen Verlauf nahm das erste Rennen für Jochen Jasinski. Er stürzte zunächst in der zweiten Runde und einige Runden später an exakt der gleichen Stelle gleich noch mal und beendete somit das Rennen vorzeitig. Ähnliches Pech hatte Lukas Wolf, der durch einen Sturz seinen fünften Platz für Kevin Würterle freimachen musste und letztlich als 15ter durchs Ziel ging. Wolf war zuvor an Würterle vorbei gegangen, bekam den KTM-Pilot aber nicht von der Hacke geschüttelt. Würterle konterte schließlich, wobei Wolf nach eigenem Bekunden zu lange dagegen hielt, was den Sturz verursachte.
Der zweite Lauf nahm keinen wesentlich anderen Verlauf. Michi Herrmann hatte nach knapp der Hälfte des Rennens einen so bequemen Vorsprung herausgefahren, dass er sich einen kleinen Ausflug ins Grün gönnen konnte, der seiner Spitzenposition noch wenige Runden vorher hätte gefährlich werden können. Jedenfalls konnte er an diesem Wochenende zwei Siege nach Hause bringen und Nico Joannidis war über seine beiden zweiten Plätze auch nicht wirklich unglücklich. "Ich habe noch mit den Auswirkungen einer Grippe zu kämpfen gehabt. Insbesondere zum Ende des ersten Rennens habe ich dann etwas zurückstecken müssen. Die Kraft wollte ich mir für das zweite Rennen aufsparen."
Jochen Jasinski ging im zweiten Lauf als Fünfter durchs Ziel und Jan Deitenbach gelang es auch diesmal nicht, sich an Dirk Spaniol vorbeizudrücken: "Ich hätte härter attackieren können, aber letztlich ist Dirk mein Teamchef, da gehört sich so was einfach nicht.", hatte Jan vor dem Start zum zweiten Rennen dem Streckensprecher übers Mikro anvertraut, was Dirk seinerseits zu einem breiten Grinsen und der Erwiderung veranlasste: "Es gibt bei uns keine Teamorder, wer vorne ist, der ist eben vorne. Für das zweite Rennen habe ich sicherheitshalber schon mal meine Onboard-Kamera nach hinten justiert. In dieser Ansicht wird wesentlich mehr los sein."
Gleiches Ergebnis in beiden Läufen: Michi Herrmann auf dem ersten Platz vor Nico Joannidis, Dirk Spaniol und Jan Deitenbach.
Zu den Leistungen des DSR Teams, Dirk: "Ich bin vollauf begeistert über die Teamleistung und die sich daraus ergebenden Platzierungen. Durch einen gelungenen Start konnte ich mich direkt hinter Nico hängen. Seine Pace konnte ich eine Zeit lang halten. Jan drängte aber permanent, sodass ich Nico ziehen lassen musste, um Jan zu blocken. Er hat mich auch zwei Mal im Offroad überholt, aber durch kleinere Fehler von ihm, konnte ich die alte Reihenfolge wieder herstellen."
Genauso erfreut über die Ergebnisse von Lichtenberg war auch Michi Herrmann, der nun die Gesamtwertung anführt. "Besser hätte es gar nicht ablaufen können, also ein perfektes Wochenende für mich. Aufgrund der etwas unsicheren Wetterlage hatten wir weichere Federn eingebaut, weil wir nicht sicher waren, ob die Härteren bei feuchtem Asphalt genügend Grip aufgebaut hätten. Die Fahrwerkabstimmung war daher ein Kompromiss, der in Kombination mit meinem Ehrgeiz wohl auch den Verbremser und den Ausflug ins Grün nach sich gezogen hat."
In der C1 sicherte sich erneut der Österreicher Lukas Höllbacher auf seiner KTM mit einer Rundenzeit von 59,14 sec. die Pole, knapp dahinter auf der zweiten Position Zupin Pilot Manuel Hagleitner, gefolgt von Alexander Büttner auf seiner Grebenstein Aprilia.
Im ersten Lauf konnten die ersten beiden Startpositionen von den Piloten gehalten werden, Alex Büttner fiel zunächst auf den vierten Platz hinter Max Nölte zurück, den er aber schon im Offroad wieder überholte um sich fortan auf dem dritten Platz zu halten. "Im Verlauf des Rennens konnte ich die Pace von Lukas und Manuel nicht mehr halten. Ich habe im Offroad zwar mehrere Versuche gestartet, um auf Schlagdistanz zu kommen, was mir aber nicht gelungen ist.", räumt der aus dem Motocross kommende Aprilia Pilot ein. "Wenn es mir bei den nächsten Rennen gelingt, auf dem Asphalt ebenso locker zu fahren, wie im Offroad, werden die Ergebnisse demnächst hoffentlich knapper ausfallen."
Der C1-Neuling Lukas Höllbacher fuhr schnell einen komfortablen Vorsprung zu seinem Verfolgerfeld heraus und die derzeit schnellste Frau in der IDSM, Janina Würterle zeigte energische Präsenz im Windschatten von Max Nölte und obwohl sie während des gesamten Rennverlaufs nicht locker ließ, reichte es auf der nur dünn mit Überholmöglichkeiten gesäten Strecke nicht, um an ihm vorbeizuziehen.
Den ersten Lauf gewann Lukas Höllbacher vor Manuel Hagleitner und Alexander Büttner, gefolgt von Max Nölte und Janina Würterle auf dem vierten und fünften Platz.
Lukas Höllbacher fuhr auch in Lichtenberg sowohl in der S3 als auch in der C1 und ausgerechnet beim Fahrradfahren hatte er sich in Lichtenberg am Tag vorher die Finger verstaucht und ein paar Schrammen im Gesicht zugezogen. Seine Meinung zu Lichtenberg : "Voll geil! Die Abwechslung zwischen Berg und Tal, in Kombination mit dem Offroad, dass hat schon was."
Auch im zweiten Lauf brachte der Start keine Veränderung der Positionen mit sich. Lediglich Janina zeigte sich bei diesem Lauf energischer, setzte sich erfolgreich gegen den von der vierten Startposition gestarteten Max Nölte durch und ging als Vierte über die Ziellinie.
Die erfrischend sympathische 19-jährige, die mit knapp zwei Jahren das erste Mal auf einem Motorrad saß und seit 2004 Supermoto fährt, konnte sich noch in Stendal über einige Runden auf dem zweiten Platz behaupten, musste dann aber schließlich doch noch der männlichen Übermacht weichen. "Als Mädchen hat man es im Supermoto schwerer als die Jungs.", gibt Janina zu. "Da gibt es öfter mal Vorurteile und komische Blicke, wenn man als Mädchen in einer Männersportart unterwegs ist und dazu auch noch mit mehr Erfolg als viele der männlichen Konkurrenten. Ich habe zwar inzwischen gelernt, damit umzugehen, aber viele Mädchen lassen sich durch dieses Klischee davon abhalten, überhaupt mit dem Rennsport zu beginnen und das finde ich sehr schade." Vor Kurzem machte sie erfolgreich ihr Abi und man darf gespannt sein, ob es ihr in dieser Saison gelingen wird, sich einen Platz auf dem Podium der C1 zu erkämpfen.
Der Sieg im zweiten Lauf ging erneut an Lukas Höllbacher, gefolgt von Manuel Hagleitner und Alexander Büttner auf den Plätzen zwei und drei, sowie Janina Würterle auf Platz vier und Max Nölte auf Platz fünf.
Alexander Büttner zeigte sich zufrieden mit dem Wochenende: "Am Freitag haben wir das neue Fahrwerk von Öhlins eingebaut. Ich habe es zwar noch nicht ausgiebig testen können, aber bisher fühlt es sich sehr gut an. Ich muss noch ein wenig meinen Rhythmus finden, aber eigentlich bin ich rundum zufrieden. Das vom Team Grebenstein zur Verfügung gestellte Material ist wirklich top."
Manuel Hagleitner hingegen hatte sich im Frühjahr eine Verletzung zugezogen und ist mit seiner jetzigen Form noch nicht ganz zufrieden: "Die Verletzung vom Frühjahr ist noch nicht ganz verheilt, sodass ich nicht wie gewohnt trainieren konnte. Es wird sicher noch ein paar Rennen dauern, bis ich meine alte Form wiedergefunden habe. Insbesondere im zweiten Rennen habe ich gemerkt, dass ich noch nicht wieder 100%-ig fit bin. Anfangs konnte ich Lukas noch folgen, dann zog er mir davon und ich konnte dann nur noch den Abstand halten. Die zum Teil sehr warmen Temperaturen haben mir zusätzlich zugesetzt, anscheinend bin ich daran noch nicht gewöhnt. Ich freue mich jedenfalls schon auf St. Wendel, weil mir die Strecke von der Charakteristik her sehr entgegen kommt."
Die C2 in Lichtenberg wurde von einem jungen Gaststarter bereichert, welcher die Herren auf den dicken Maschinen das Fürchten lehrte. Maxi Niewiadomski hatte sich bei seinem Teamchef Ralf Ebert die 530er Husqvarna ausgeliehen und pfiff den alt eingesessenen Piloten gehörig um die Ohren. Schon im Zeittraining hatte der junge Münchener mit einer halben Sekunde Vorsprung verdeutlicht, dass er auch das große Gerät äußerst schnell um den Kurs manövrieren kann. Kevin Dietze hatte die zweitschnellste Zeit gefahren. Er ist auf dem Erzgebirgsring zuhause, denn sein Heimatort Roßwein liegt gerade mal 40 Kilometer entfernt. Für einen ohnehin schnellen Mann sicher eine gute Ausgangsposition. Tabellenführer Eric Müller stand auf der dritten Startposition, gefolgt von seinem Hauptwidersacher Toni Trusch.
Nach dem Start zum ersten Rennen hatte Maxi auf Anhieb die Nase vorne und eilte dem Feld auch direkt davon. Insgesamt brannte er der C2 Truppe 12 Sekunden auf den Pelz. Müller nahm zwar zügig die Verfolgung auf, konnte aber nicht lange mithalten. Daniel Dechent war in der ersten Runde noch vor Toni Trusch gelegen, musste sich aber in der zweiten am Ausgang des Offroad geschlagen geben. Besonders bitter traf es Kevin Dietze. Der Einheimische lag in der ersten Runde nur auf Platz sieben und hatte somit einiges aufzuholen. Den Anfang machte er dann direkt in der zweiten Runde. Er überholte Christian Reiß und blies direkt zur Attacke auf Eike Moes und Daniel Dechent. Diese beiden steckte er dann tatsächlich im Laufe der dritten Runde in die Tasche. Die nun klaffende Lücke zu Toni Trusch konnte Dietze aus eigener Kraft nicht schließen, doch in der neunten Runde baute Trusch einen Fehler ein, überließ Dietze den dritten Rang und wurde Sechster. Eike Moes operierte lange Zeit an Daniel Dechent, der sich aber erfolgreich zur Wehr setze und Platz vier sicherte.
Das zweite Rennen der C2 kann man getrost als eine Art Stellungskrieg bezeichnen. Maxi gewann den Start, Kevin Dietze war Zweiter, Müller auf Rang drei, Toni Trusch auf Rang vier und Fahrersprecher Eike Moes folgte auf der fünften Position. Soweit die erste Runde, doch reflektiert man das Ergebnis des Rennens, dann bleibt alles gleich. Lediglich Christian Reiß, der nach dem Start Sechster war, musste sich von Rutz, Sebastian und Daniel Dechent durchreichen lassen. Sebastian Dechent legte in der letzten Runde noch mal nach und luchste Rutzl die sechste Position ab.
Rutzl war in hervorragender Verfassung, durchtrainiert bis zum Anschlag und zudem hochmotiviert. Die Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände machte es dem Redaktions-Helden aber unmöglich, sich an gewohnter Spitzenposition rumzutreiben. Zum einen wurden seismische Aktivitäten festgestellt, wodurch der Verlauf der Bahn sich vor Rutzls Vorderrad stetig änderte und hinter ihm sofort wieder abflaute. Ein Problem, welches den anderen Piloten somit erspart blieb. Leider fand der MonsterPilot dadurch keine saubere Linie und war gezwungen, umherzueiern. Zudem war Rutzls taubenartiger Orientierungssinn durch geheime Tuningmaßnahmen an der Lichtmaschine seiner Husaberg eingeschränkt, was seine Gefolgschaft an Mechanikern nicht ahnen konnte. Das verstärkt aufgebaute Magnetfeld sollte durch erhöhte Anziehungskraft die Bodenhaftung verbessern und einen flachen Weg über die Jumps ermöglichen. Leider irritierte diese technische Finesse die Sinne des Fahrers mehr, als dass sie ihm half. Im zweiten Rennen drehte das Sprachmodul der Husaberg durch. Diese Erfindung, welche ihr Vorbild aus einer bekannten amerikanischen Fernsehserie zieht, machte Mucken. Verschiedene Befehle des Piloten, wie zum Beispiel: "Jetzt mach voran du Drecksau!" und "Hopp! Hopp! Hopp!", wurden vom System fehlinterpretiert, was zu stotterndem Fahrverhalten der High-Tech Waffe führte.
Die offizielle Version lautet: Markus Rutz wurde nicht warm mit dem Erzgebirgsring, war weit davon entfernt, schnell zu sein und hatte im zweiten Rennen mit einem lockeren Batteriepol zu kämpfen. Platz acht und sieben waren das Ergebnis.
Dass sie auch in den weiterführenden Klassen ein Wörtchen mitzureden haben, bewiesen Niewiadomski und Höllbacher in den Rennen der C-Pokal Klassen. Doch wie würde das Kräfteverhältnis wohl in der S3 aussehen? Nun, aufs Zeittraining bezogen war Maxi Niewiadomski fast zwei Zehntel schneller als der amtierende Meister Milan Sitniansky. Lukas Höllbacher war sogar eine halbe Sekunde langsamer unterwegs als Maxi und Josef Stehrer belegte den vierten Startplatz.
Beim ersten Rennen kam Höllbacher dann besser weg als Sitniansky, während Maxi sich den Holeshot sicherte. Doch schon beim ersten Durchqueren des Offroad machte sich Milan an die Arbeit und nahm Höllbacher die zweite Position ab. Das Führungstrio hatte sich somit gefunden und einsortiert. Der Viertplatzierte, Josef Stehrer konnte den dreien während des Rennens nicht folgen und ließ sich mit über 16 Sekunden Abstand auf die Spitze beachtlich weit abschütteln.
In den ersten Runden übte Höllbacher mächtigen Druck auf Sitniansky aus. Eine Ablenkung, die Maxi an der Spitze zu seinem Vorteil nutzen konnte, um sich eine Sekunde Vorsprung heraus zu fahren. In der sechsten Runde war es dann soweit, dass Höllbacher zum Überholmanöver ansetzte und den Tschechen auf Höhe der Boxengasse erfolgreich attackierte. Dieses Manöver war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Fünf Runden lang hatte Höllbacher nun die Chance, sich an Niewiadomski heranzuarbeiten. Da ihm das nicht gelang, riss Sitniansky in der elften Runde der Geduldsfaden und er eroberte sich Platz zwei zurück. Maxi gewann somit den Lauf vor Milan, Lukas und Jo, während ein Gast aus der Tschechei, Jaros Zdenek, Fünfter wurde. Als Sechster fuhr der Österreicher Andreas Buschberger durchs Ziel, er war gleichzeitig der schnellste Junior in diesem Rennen.
Im zweiten Rennen nahm Maxi wieder von Beginn an die Führung ein. Milan lag zwar direkt dahinter, konnte aber nicht angreifen. Maxi war einfach zu schnell und was Milan auch versuchte, er kam nicht in Schlagdistanz. Noch herber erlebte dies Lukas Höllbacher. Er musste die beiden an der Spitze ziehen lassen, genoss aber ein insgesamt stressfreies Rennen, da der Vierte Jo Stehrer seinem Landsmann nicht gefährlich wurde. Als Fünfter kam erneut Jaros Zdenek, gefolgt von Florian Metzenrath, durchs Ziel. Andreas Buschberger war erneut schnellster Junior und belegte insgesamt Position sieben.
Vom 21. - 22. Mai fanden die Läufe zwei und drei des Ü40-Cup auf dem Erzgebirgsring im sächsischen Lichtenberg statt.
Leider war rund um den Veranstaltungsort keinerlei Hinweis auf die Veranstaltung zu finden. Dementsprechend gering war die Zuschauerzahl am Samstag. Schade für die Fahrer des Cup, so fanden ihre Trainings und der erste Lauf vor fast leeren Zuschauerrängen statt. Die Spannung sollte unter dieser Tatsache allerdings nicht leiden.
Die freien Trainings fanden am Vormittag noch bei strahlendem Sonnenschein statt. Ab Mittag zogen dann die ersten dunklen Wolken am Horizont auf und jeder fragte sich, ob der Renntag trocken über die Bühne gehen würde.
Bedingt durch das Fehlen von Jürgen Hüther fuhr Helmut Peter, fast erwartungsgemäß, mit seiner in Ehren gealterten Stahlyamsel mit einer Zeit von 1:04,26 auf Pole. Einfach wurde es ihm allerdings nicht gemacht. Rundenlang wechselte die Pole zwischen Helmut Peter und dem pfeilschnellen Gaststarter Denis Herrmann. In einer freien Runde baute Helmut Peter den Abstand dann auf knapp 1,2 Sekunden aus. Denis Herrmann konnte sich zwar noch steigern, den Abstand aber nur noch auf 0,099 Sekunden verringern und fuhr in einer Zeit von 1:04,359 auf Startplatz zwei. Cupchef Harald Wirtz stellte seine KTM hinter zwei weiteren Gaststartern in einer Zeit von 1:05,345 auf Startplatz fünf. Einen besonders positiven Eindruck hinterließ der Niederländer Arie van Engelen bei seinem ersten Cupauftritt. Er sicherte sich den sechsten Startplatz. Robert Pellerei, wie immer motiviert bis in die Haarspitzen, erwischte eine Bodenwelle vor der Boxengasse so ungünstig, dass er zu Boden ging. Er benötigte dann einige Zeit um seine Husaberg wieder zum Leben zu erwecken und musste sich mit Startplatz 18 zufrieden geben. Angelika Otto war nach ihrem Trainingsunfall beim ersten Rennen in Saarbrücken wieder am Start. Wie schon im letzten Jahr balgte sie sich die gesamte Trainingszeit mit Holger Rosenbaum, anstatt gemeinsam nach vorne zu arbeiten. So mussten sich die beiden mit Startplatz 21 bzw. 22 zufrieden geben.
Positiv fiel auf, dass der Zeitabstand vom Schnellsten zum Langsamsten, der im Jahr 2010 meist bei 20 Sekunden lag, im Jahr 2011 auf knapp 10 Sekunden geschrumpft ist.
"So...", dachte sich der Wettergott, "...jetzt sorge ich für ein zusätzliches Spannungsmoment!" und öffnete zehn Minuten vor Rennstart die Regenschleusen. In der Hoffnung, dass es sich nur um ein paar Tropfen handeln möge, erschien das komplette Starterfeld auf Slicks im Vorstart. "Nix da!", sprach der Wettergott: "Der Racetrack wird jetzt unter Wasser gesetzt!" Nach Rücksprache mit der Rennleitung wurde der Start um zehn Minuten verschoben, um dem Starterfeld die Chance zu geben, auf Regenreifen umzurüsten. Als die Fahrer dann um 16:20 Uhr wieder im Vorstart standen und fast alle auf Regenreifen umgerüstet hatten, hörte der Regen schlagartig auf. Nun war die große Frage: "Wer kommt auf abtrocknender Strecke mit schnell abbauenden Regenreifen am besten klar?"
Helmut Peter testete in Führung liegend, die Asphalttemperatur hautnah und konnte erst im Mittelfeld das Rennen wieder aufnehmen. Er startete aber eine sehenswerte Aufholjagd und kam auf Platz vier durchs Ziel. Matthias Bremer, auf Platz elf gestartet, fand sich nach seiner Bodenprobe auf Platz 16 wieder und schaffte es, den Zielstrich wieder auf Platz elf zu überqueren. Georg Lamberty, in Saarbrücken noch inoffiziell "Mr. Aggressivität" getauft, konnte seinen sechsten Startplatz nicht verteidigen und kam auf Platz neun ins Ziel. Die Gaststarter Denis Herrmann und Steffen Polke hielten sich aus allem raus und wurden dafür mit den Plätzen eins und zwei belohnt. Da Gaststarter im Ü40-Cup aber nicht Punkte-berechtigt sind, standen Arie van Engelen, Helmut Peter und Peter Kriegenhofer auf dem Treppchen. Peter Kriegenhofer, von Startplatz 13 ins Rennen gegangen, freute sich über seinen dritten Platz als hätte er gerade ein Rennen der Moto GP gewonnen. Ein breites Grinsen hatte nach dem Rennen auch Jens Lindenlaub im Gesicht. Von Startplatz 25 mit Slicks ins Rennen gegangen, fuhr er die gleichen Rundenzeiten wie im Zeittraining, wurde mit Platz 19 belohnt und freute sich über seine ersten Wertungspunkte im Cup.
Die Fahrer hatten die Ehre, das Fahrerlager zu wecken, als sie die Motoren anwarfen, um fast pünktlich um 8:35 Uhr zum Warm up auf die Strecke zu stürmen. Am besten kam Helmut Peter mit der frühen Morgenstunde klar, dominierte das restliche Starterfeld deutlich und brannte eine 1:05,319 in den Asphalt.
Bei strahlendem Sonnenschein standen die Fahrer um 9:45 Uhr in der Startaufstellung, um ihren zweiten Lauf, diesmal unter trockenen Bedingungen, über die Bühne zu bringen. Helmut Peter konnte beim Start seine Pole Position behaupten und kam dicht gefolgt von Denis Herrmann aus Runde eins zurück. Jörg Kutschke passierte beim Start ein kleines Missgeschick, was zur Folge hatte, dass er in Runde drei von den Sportkommissaren wegen Frühstarts zu einer Stop&Go Strafe eingeladen wurde. So ans Ende des Feldes gespült, startete er eine sehenswerte Aufholjagd und kam auf Platz 19 ins Ziel. Im Mittelfeld balgten sich unterdessen Robert Pellerei, Welf Ernst und Jörg Gregor um Platz 15. Jörg Gregor fand mit seiner Yamaha keinen Weg an den beiden Hubraumboliden vorbei und musste sich mit Platz 17 zufrieden geben. Robert Pellerei fuhr unterdessen die Ellenbogen aus, um es Welf Ernst schwer zu machen und donnerte auf Platz 15 über die Ziellinie. An der Spitze baute Helmut Peter seine Führung kontinuierlich aus und kam mit einem Vorsprung von 3,518 sec. auf Platz eins ins Ziel. Gefolgt von dem nie aufgebenden Denis Herrmann. Steffen Polke musste sich bei diesem Lauf mit Platz drei zufrieden geben. Auf dem Podest standen – gaststarterbereinigt – Helmut Peter, Arie van Engelen und Matthias Bremer.
Der Niederländer Arie van Engelen bewies mit den Plätzen eins und zwei an diesem Rennwochenende eindrucksvoll, dass er ein gewichtiges Wörtchen bei der diesjährigen Cupentscheidung mitreden wird. Matthias Bremer zeigte mit seinem Ergebnis, dass mit ihm zu rechnen ist, sollte ihn nicht Material oder Kondition verlassen.
Dass die Ü40-Truppe nicht nur auf der Strecke für Action sorgt, sondern auch für Überraschungen vor dem Start gut ist, zeigte die Einlösung einer verlorenen Wette, von, nennen wir ihn mal Sascha, im Vorstart. Nur mit einem Spitzenhöschen bekleidet, spielte er das "Gridgirl" für den Pole-Setter Helmut Peter.
Für unsere Lichtenberg Ausgabe standen mehrere Kandidaten als Racer of the Weekend zur Auswahl. Um einen kurzen Einblick in die Entscheidungsfindung zu geben, ein kurzer Abriss der Protagonisten. Pavel Kejmar – erledigte sich mit seinem Ausfall im zweiten Rennen und mit der Tatsache, dass der Bursche bei englisch geführten Interviews auf dummdreiste Art antwortet. Markus Class – den Burschen werden wir noch oft genug auf dem Treppchen sehen. Maxi Niewiadomski – er hatte ein gutes Wochenende, aber auch da warten wir lieber auf ein andermal. Jan Deitenbach – er war zwar sackschnell, doch geschafft hat er ihn ja dann doch nicht! Wen geschafft? Na IHN, den Racer of the Weekend: Dirk Spaniol!
Oberstes Aushängeschild des Saarländers ist seine stoisch relaxte Reaktion auf den offiziellen Hinweis, dass er der älteste aktive DM-Pilot ist. Dieser Hinweis sollte ihm auch eher zur Ehre, als zum Piesacken dienen, denn wenn man sich den Knilch im Fahrerlager und auf der Rennstrecke betrachtet, hat man kaum den Eindruck, dass er als vollwertiges Mitglied im Ü40-Cup antreten könnte.
Doch nun zu seiner Leistung am Wochenende. Im S2-Zeittraining lag Spaniol lange Zeit auf der fünften Position. Er war sehr zufrieden damit, da dies ja bekanntermaßen in Lichtenberg eine hervorragende Ausgangsposition ist. Doch zur Befriedigung des Egos nahm er kurz vor Schluss noch einmal Anlauf und packte mit einer leichten Verbesserung seiner Zeit den vierten Startplatz. "Als ich dann durch war, und meine Position sah, da hab ich mich echt geärgert. Ich dachte mir: Du Depp, Startplatz fünf war doch super!"
Trotz allem kam Spaniol bei beiden Rennen hervorragend aus den Startlöchern und konnte sich jeweils auf Rang drei festsetzen. Schon mal gut, aber die eigentliche Leistung war das Blocken und Gegenhalten, um diese Position zu verteidigen. Sein Zögling Jan Deitenbach saß ihm nämlich im Genick und hat so richtig Druck gemacht. Der junge Kerl schaffte es sogar immer wieder mit Spaniol auf eine Höhe zu kommen, doch der Routinier wusste jedes Mal einen passenden Konter aus dem Ärmel zu schütteln. Das war toll anzuschauen und sportlich eine enorme Leistung.
Weiter so, Dirk! Wir hoffen, dich noch viele Jahre an vorderster Front der Supermoto DM begleiten zu dürfen.